Die Verwendung von Tailor Brands‘ Logomaker – 8 Tipps zum Anpassen Ihres Logos auf professionelle Weise

Haben Sie das Gefühl, Ihre Zielgruppe findet keine Verbindung zum Logo-design Ihres Unternehmens?

Wenn ja, keine Sorge. – Sie sind hier an der richtigen Stelle.

Wir haben festgestellt, dass viele unserer Nutzer in der Regel ähnliche Verhaltensweisen bei der Optimierung ihrer Logos an den Tag legen. Einige von diesen widersprechen jedoch den Best Practices der Designgestaltung.

Da diese Logo-design Fehler ziemlich häufig vorkommen, haben wir uns mit unserem Chef-Designer Tom unterhalten und ihn gefragte, wie man das Meiste aus dem logo-Editor von Tailor Brands macht, um das Logo zu erstellen, das die eigene Marke am besten repräsentiert!

Auch wenn wir uns in diesem Post auf den Tailor Brands Logo-editor beziehen, lassen sich diese Regeln auf jeden, der versucht, sein eigenes Logo zu erstellen, anwenden.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie, von welchen 8 Methoden der Nutzung des Tailor Brands Logo editor er abrät und was stattdessen zu tun ist, um ein herausstechendes Logo zu entwerfen.

1. Zu viel Opazität

Ein unsichtbares Logo kann kein starkes Logo sein. Doch werden wir häufig mit kaum erkennbaren Logos konfrontiert, die sich nur wenig profilieren können, da sie fast nicht erkennbar sind!

Logos sollen dem jeweiligen Unternehmen einen nachhaltigen erster Eindruck verschaffen – einen, den die Zielgruppe mit einem schnellen Blick leicht erfassen kann. Ein Logo zu erstellen, das die eigene Zielgruppe frustriert oder ihr zusätzliche Anstrengungen abverlangt, ist das das Letzte, was Sie tun sollten.

Ein Logo, das zu verschleiert ist (durchsichtig), lässt sich nicht im Handumdrehen erfassen. – Es zwingt Ihre Zielgruppe, ein zweites Mal hinzusehen, und zwar in keiner positiven Weise.

Wenn Sie mit der Opazität Ihres Logos spielen, ist es in Ordnung, es etwas in die eine oder andere Richtung hin anzupassen. Gleichwohl sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Logo robust, deutlich erkennbar und auf jedem Hintergrund leicht sichtbar ist.

2. Zu viele Schriftarten

Wir haben bereits darüber gesprochen, wie Schriftarten korrekterweise zu kombinieren sind, doch lohnt es sich, das an dieser Stelle für alle diejenigen, die versuchen, Ihr eigenes Logo zu gestalten, zu wiederholen.

Es sollten nie vier oder fünf Schriften auf einmal verwendet werden, wobei Ihr Logo sicherlich keine Ausnahme von dieser Regel darstellt. Eigentlich darf Ihr Logo maximal zwei Schriftarten enthalten – eine für den Namen Ihres Unternehmens und die andere für Ihren Slogan.

Das gilt ohne Ausnahmen.

Der Grund dafür ist, dass jeder Font dem Design eine bestimmte Stimmungverleiht. Werden zu viele Schriftarten verwendet, kommt es automatisch zu einer stimmungsmäßigen Verwirrung.

Beachten Sie, wie das erste Logo hier aussieht. Es besitzt drei verschiedene konzeptuelle Merkmale – Meer, Grün und Gebäude. Können Sie die Botschaft dieses Designs erkennen? Ich weiß, dass Sie das nicht schaffen. Im Gegensatz dazu sagt mir das Logo auf der rechten Seite aufgrund der Art und Weise, wie die Schriftarten sich gegenseitig ergänzen, dass das „grüne Gebäude“ als Ganzes dazu dient, das Unternehmen Ocean zu beschreiben.

Bei der Kombination von Fonts versuchen Sie bitte immer, sich an zwei zu halten, die sich zwar genug voneinander unterscheiden, dass Ihre Zielgruppe leicht den Unterschied zwischen ihnen feststellen kann, aber dennoch das gleiche Gefühl und eine identische Stimmung vermitteln.

3. Ein Slogan, der größer als der Name Ihres Unternehmens ist

Ein Slogan soll dazu beitragen, Ihr Logo einen Boost zu verleihen – dadurch, dass er Ihrer Zielgruppe ein klein bisschen mehr über Ihr Unternehmen offenbart.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, einen Slogan zu verwenden, um den Wert Ihres Unternehmens hervorzuheben oder genauer zu erklären, was Ihr Unternehmen tut, dann handelt es sich dabei nicht um die Hauptsache.

Ich wiederhole: Der Slogan ist nicht die Hauptsache bei Ihrem Logo.

Doch sehen wir häufig Designs, bei denen das Logo geradezu verschluckt wird, da der Slogan so viel Platz allein für sich beansprucht.

Gemäß den Grundsätzen der Designhierarchie neigen wir dazu, größere Objekte als die wichtigeren wahrzunehmen. Beispielsweise lesen wir immer zuerst den Titel eines Textes und widmen uns dann erst dem Text. Doch Sie wollen bestimmt nicht, dass Ihre Zielgruppe Ihren Slogan für Ihren Logonamen hält – wie etwa „Entdecken Sie das Unbekannte“ im oberen linken Logo den Anschein erweckt.

Denken Sie daran: Es ist völlig in Ordnung, einen Slogan zu haben, der kleiner als Ihr Logo ist – genauer gesagt, ist dies in der Regel sogar vorzuziehen. Sobald aber die Größe des Slogans den Namen Ihres Unternehmens übertrifft, ist es womöglich an der Zeit, Ihr Design von Grund auf zu überdenken.

4. Unverhältnismäßig große Symbole

Und noch einmal: Ziel ist es, Harmonie zwischen den verschiedenen Elementen Ihres Logos – einschließlich des Symbols – herzustellen.

Wenn Sie jedoch ein Logo auf Grundlage Ihres Namens verwenden, kommt Ihrem Logonamen sehr viel Gewicht zu. Er ist das, an das sich Ihre Zielgruppe in Bezug auf Ihre Marke am meisten erinnert, während sie anhand Ihres Symbols etwas mehr über das Logo erfährt (genau wie es Ihr Slogan tut).

Idealerweise wird Ihre Zielgruppe irgendwann Ihr Symbol mit dem Namen Ihres Unternehmens in Verbindung bringen, doch das passiert nur dann, wenn jedes einzelne Element mit den anderen zusammen agiert.

In diesem Sinne sollte Ihr Symbol Ihr Logo unterstützen, ohne dabei das Design zu überfrachten. Symbole, die größer als der Unternehmensname sind, nehmen zu viel Raum ein und erschweren die Größenanpassung Ihres Logos auf kleineren Oberflächen (wie z. B. Visitenkarten oder in Social-Media-Posts) in maßgeblicher Weise.

Wenn Sie jedoch auf Biegen und Brechen mit Ihrem Symbol spielen möchten, gibt es da eine coole Sache, die Sie ausprobieren können: Nehmen Sie Ihr Symbol, vergrößern Sie es und setzen Sie dann Ihren Logonamen darin ein.

Und voilà! Schon haben Sie ein proportional ansprechendes Logo mit einem coolen, symbolähnlichen Rand.

5. Elemente mit fehlendem Abstand zueinander

Damit das Auge Ihr Logo angemessen wahrnehmen kann, braucht es ein wenig Raum zum Atmen, damit es das, was es sieht, auch verarbeiten kann.

Doch wenn ein Symbol über einen Unternehmensnamen gesetzt wird und beide von einem Slogan getragen werden, gibt es keine Möglichkeit durchzuatmen! Wie Sie beim oberen linken Logo sehen können, geht der Slogan in der Kombination von Logo, Namen und Symbol unter – wodurch es schwierig wird, sich ein klares Bild von der beabsichtigten Aussage des Logos zu verschaffen.

Bei der Gestaltung Ihres eigenen Logos achten Sie bitte darauf, dass zwischen den Elementen ausreichend Platz besteht, so dass jedes für sich selbst spricht.

Sollten Sie mit der Einhaltung des richtigen Zwischenraums Ihre Schwierigkeiten haben, versuchen Sie, für ein paar Sekunden die Augen zu schließen, um etwas „Abstand“ zum Logo zu gewinnen. Wenn Sie dann Ihre Augen öffnen, schauen Sie sich Ihr Logo so an, wie es ein neuer Besucher tun würde. Falls Sie jeden Teil Ihres Logos nicht sofort unterscheiden können, wissen Sie, dass die Elemente zu dicht beieinander liegen.

6. Zu weit voneinander entfernte Elemente

Das scheint ungerecht zu sein. Habe ich nicht gerade gesagt, dass Ihre Logoelemente nicht zu dicht nebeneinander liegen dürfen?

Ja, und ich stehe auch dazu.

Allerdings treffen wir oft auf Logos, bei denen die Elemente kreuz und quer verteilt sind – das Symbol in der linken oberen Ecke, ein am Ende versteckter Slogan und der Unternehmensname befindet sich irgendwo in der Mitte. Diese Logos verbreiten fast niemals eine Botschaft.

Stattdessen verwirrt ihr Anblick und das Auge benötigt viel zu viel Zeit, um alles aufzunehmen (genauso wie bei der Verwendung von zu viel Opazität).

Möglicherweise erscheint es, als ob eine großzügige Designaufteilung allen Ihren Logoelementen viel Gewicht verleiht, doch tatsächlich wird dadurch der Zusammenhalt des Designs zerstört. Schauen Sie sich einfach die oben angeführten Click-It-Logos an. Welches davon verhilft dabei, ein vereintes Bild zu entwerfen? Ich würde dabei auf das zweite setzen.

Versuchen Sie in Ihrem Logo, zwischen den einzelnen Designelementen ein bisschen weiße Fläche zu lassen, so dass alle einzelnen Teile gleich weit voneinander entfernt sind – aber nicht auf übertriebene Weise! Stellen Sie sicher, dass es wie ein zusammenhängendes, einheitliches Design und nicht wie eine ganze Reihe zufällig auf dem Bildschirm zusammengestellter Elemente erscheint.

7. Kerning, das nicht funktioniert

Für diejenigen, die mit dem Begriff nichts anfangen können: Kerning bzw. Unterschneidung bezieht sich auf den Abstand zwischen den Buchstaben. Höheres Kerning sind Buchstaben, mit größeren Abständen zueinander, während niedrigeres Kerning sich auf solche bezieht, die näher zusammenliegen.

In beiden Fällen ist extremes Kerning ein No-Go! Wenn Ihre Logobuchstaben zu eng beieinanderliegen, ist es für Ihre Zielgruppe schwierig, überhaupt den Namen des Logos zu lesen.

Nichtsdestoweniger ist zu viel Abstand – wie in diesem auf der linken Seite zu sehenden Logo eines Handelsgeschäfts – ästhetisch zu unzusammenhängend und bringt das gesamte Design zum Kippen. Es verlangt auch, dass Ihre Zielgruppe Ihr Logo vom Anfang bis zum Ende durchliest – und Sie wollen bestimmt keinesfalls ein Logo entwerfen, dass Ihre Zielgruppe möglicherweise demotiviert.

Wie lässt sich also das richtige Gleichgewicht finden?

Wenn Sie in Ihrem Logoeditor sind, können Sie das Kerning Ihres Logos optimieren, indem Sie dazu auf „Typ“ klicken.

Dann passen Sie den Buchstabenabstand des Namens nach Ihrem Bedarf an, indem Sie auf den blauen Kreis klicken und ihn nach rechts oder links ziehen.

Die beste Art, ein ausgewogenes Logo zu erstellen, besteht darin, den blaue Punkt in der Mitte bzw. etwas links davon zwischen 0 und 2 zu platzieren. Außerdem sollten Sie den Abstand der Buchstaben Ihres Slogans anpassen, so dass der Zwischenraum das Kerning Ihres Logonamens widerspiegelt.

8. Falsche Formen zum falschen Zeitpunkt

Wie Sie vielleicht wissen, ist die Verwendung von einfachen geometrischen Formen mit einer kräftigen Farbskala mittlerweile ein beliebter Trend beim Logodesign – einer, der sich wahrscheinlich dauerhaft durchsetzen wird.

Und wir freuen uns, dass unser Logoeditor jetzt auch über die Option verfügt, dem Logo Formen beizufügen!

Allerdings entdecken wir häufig Logos, die mit Formen überladen sind, und zwar so sehr, dass die ursprüngliche Nachricht des jeweiligen Logos verloren geht.

Wann sollten Sie also Ihrem Logo Formen hinzufügen?

Dafür gibt es zwei Faustregeln: Formen sehen am besten aus, wenn Ihr Logoname nicht zu lang ist und sie die Botschaft Ihres Logos verstärken.

Denken Sie daran, dass Sie versuchen, ein zusammenhängendes Bild des Charakters und der Ausstrahlung Ihrer Marke und Ihres Unternehmens zu erschaffen. Das kann gut funktionieren, wenn eine Form dieses Bild zusammenfügt, aber nicht, sobald die Form das Design dominiert – oder wenn die Form nicht die Ihrer Marke entsprechende Persönlichkeit besitzt.

Neutrale Formen wie Kreise sind in der Regel vielseitiger, während Formen mit gezackten Kanten oder komplexen Mustern ein stärkeres Charisma haben.

Wie Sie beim vorangehenden Immobilienlogo sehen können, unterstützt die eher neutrale Form auf der linken Seite jedoch nicht die Darstellung des Logos. Diese Art von Logo benötigt etwas Konkreteres wie das Symbol auf der rechten Seite.

Jetzt zu Ihnen

Vergessen Sie bei der Gestaltung Ihres Logos nicht, dass Ihre Zielgruppe das Wichtigste ist. Wie wird sie auf Ihr Logo reagieren? Wie wird sie das Design auffassen? Erfüllt jedes einzelne Element seine Funktion als Teil eines Ganzen, das die Zielgruppe anspricht?

Wenn Sie mit dem Layout des Logos spielen, optimieren Sie die Schriftarten und passen Sie die Größe an. Versuchen Sie, Ihrer Botschaft beim Design Vorrang zu geben.

Sind Sie bereit, mit der Gestaltung anzufangen? Dann wechseln Sie jetzt zu unserem Logomaker!