Die 9 Arten von Logos und ihre Verwendung

Ihr Unternehmen ist so gut wie startklar – jetzt müssen Sie nur noch das perfekte Logo für Ihre Marke finden.

Wenn es seine Funktion richtig erfüllt, stellt Ihr Logo eine positive Verbindung zwischen Ihrem Unternehmen und der Zielgruppe in Form eines visuellen Hinweises her. Die Frage ist, welche Art von Logo wird diese Funktion erfüllen?

Eine Million Entscheidungen sind für die Suche nach dem richtigen Logo für Ihr Unternehmen (Schriftart, Layout, Bilder, Farbpalette usw.) erforderlich, und wir haben schon einmal eine Liste der wichtigsten Logotypen zusammengestellt, um die Auswahl der Logos so einfach wie möglich zu gestalten – und es macht Spaß !

Es gibt 3 Hauptlogokategorien: Bilder, Worte und Kombinationen. Im Folgenden lesen Sie über 9 Arten von Logos, die in diese Gruppen passen.

Nr. 1. Markenzeichen

Markenzeichen – oder Bildmarken – sind Logos, die aus einem grafischen Symbol oder einem Icon bestehen, und (normalerweise) ein reales Objekt darstellen. Wir sprechen von etwas Einfachem und Unkompliziertem, wie dem Umriss eines Baumes oder einer Kaffeetasse. Dieses Objekt könnte erzählen, was Ihre Firma tut – denken Sie an das Symbol einer Wiedergabetaste von Youtube – oder vielleicht mit Ihrem Firmennamen spielen.

Markenzeichen

Vorteile:

Markenzeichen sind klar und leicht zu merken. Wenn Sie einen bestimmten Service anbieten, wird ein Bild, das diesen Service repräsentiert, eine schnelle und eindeutige Nachricht an Ihr Publikum senden.

Die Einfachheit des Designs lässt sich auch gut übertragen, wenn Sie die Größe Ihres Logos für Materialien wie Visitenkarten oder Briefköpfe anpassen.

Zu beachten:

Gehen Sie vorsichtig vor, wenn Sie ein neues Unternehmen sind oder noch nicht viele Follower haben. Während ein Markenzeichen häufig das Erkennungszeichen von Unternehmen ist, die als Kultmarke gelten könnten, müssen Sie sich zunächst ausreichend etablieren, um erkannt zu werden. Andernfalls kann es sein, dass Ihr Logo Ihrem Publikum nicht genug über Sie erzählt und es deshalb das Interesse an Ihrer Marke verliert.

Denken Sie auch daran, dass Ihr Logo bei der Erweiterung Ihrer Produktpalette auf unterschiedliche Objekte möglicherweise das, was Sie anbieten, nicht richtig darstellt.

Inspiration: Die Rolling Stones, Apple, Twitter.

Beispiele für Markenlogos

#2. Abstrakte Logos

Abstrakte Logos sind konzeptionelle Logos, die das große Ganze repräsentieren.

Wie ein Markenlogo besteht ein abstraktes Logo nur aus einem Symbol – aber einem, das auf Sie zugeschnitten ist. Diese Art von Bild ahmt nicht unbedingt ein Objekt nach, das im wirklichen Leben existiert. Vielmehr handelt es sich um ein einzigartiges Logo, das bestimmte Merkmale Ihrer Marke zum Ausdruck bringt.

Vorteile:

Sie können damit spielen, weil Sie ein Logo entwerfen können, das wirklich Ihre Werte oder etwas über Ihre Marke, das Sie betonen möchten, kommuniziert.

Da ein abstraktes Logo nicht auf ein reales Objekt oder Bild beschränkt ist, haben Sie viel Spielraum, um zu sagen, was Sie über Ihr Unternehmen sagen wollen. Vor allem, wenn Sie ein Unternehmen sind, das mehrere verschiedene Dinge tut, kann ein gut durchdachtes abstraktes Kennzeichen das perfekte Logo für Sie sein!

Zu beachten:

Sie sollten sicherstellen, dass Sie das Logo-Design verfeinern, bis Sie sicher sind, dass Sie der Welt die beabsichtigte Botschaft übermitteln. Die Liebe zum Detail ist bei abstrakten Logos von entscheidender Bedeutung, und Sie möchten nicht, dass Ihre Botschaft wegen eines Logo-Designs missverstanden wird, das zu vage oder schwer zu verstehen ist.

Außerdem sieht ein Logo mit zu vielen Details im Design möglicherweise nicht so aus, wie Sie es möchten, wenn es in verschiedenen Auflösungen gedruckt wird. Wenden Sie sich daher an einen Logo-Designer, der versteht, wie Schriftarten, Farben und Formen interagieren.

Inspiration: Airbnb, Pepsi, Microsoft (Windows)

abstrakte Logozeichen

#3. Maskottchen

Maskottchen, die wohl familienfreundlichste Art von Logos, sind Bilder von Personen oder Charakteren, die als visuelle Repräsentation Ihres Unternehmens fungieren. Stellen Sie sie sich als „Sprecher“ Ihrer Marke vor – ein Großteil Ihrer Werbung wird sich um sie drehen.

Vorteile:

Maskottchen geben dem Publikum ein warmes und angenehmes Gefühl, das zu einer unverwechselbaren Marke führt. Außerdem spricht Kinder nichts mehr an als eine physische, greifbare Figur, mit der sie sich identifizieren können.

Und während Sie vielleicht Mitleid mit dem großen Kerl haben, der in einem Hummerkostüm vor einem Fischrestaurant steht und mit den Armen wedelt, während er in der Augusthitze verzweifelt schwitzt, werden Ihre Kinder wahrscheinlich ganz verrückt nach ihm sein und Sie bitten, dort zu essen.

Nur ein kleiner Denkanstoß. (Sehen Sie, was ich gerade getan habe?)

Zu beachten:

Beachten Sie, dass Maskottchen möglicherweise nicht die richtige Botschaft senden, wenn Ihr Unternehmen auf globale Innovation ausgerichtet ist oder die Bleistiftindustrie revolutionieren will – oder, natürlich, wenn ein Produkt vermarktet werden soll, das nicht kinderfreundlich ist.

Ein typisches Beispiel: Camel führte für seine Zigaretten über zehn Jahre eine Werbekampagne mit dem Maskottchens Joe Camel (auch als Old Joe bekannt) durch. Sie mussten die Kampagne jedoch 1997 zurückziehen, als sie sich einer bevorstehenden Klage gegenübersahen, in der das Unternehmen beschuldigt wurde, mit Old Joe speziell Kinder als Zielgruppe ausgewählt zu haben – als Beweis wurde angeführt, dass die Zigarettenverkäufe an Teenager seit Beginn der Kampagne um 470 Millionen US-Dollar gestiegen waren.

Moral der Geschichte: Wenn Sie ein Unternehmen sind, das Zigaretten verkauft, sollten Sie nicht versuchen, Kinder anzusprechen. Lassen Sie es einfach.

Unternehmen wie Pillsbury hingegen sind perfekt repräsentiert durch ihr vollwertiges, teigiges – ich meine gut gerundetes – Maskottchen, den Doughboy (siehe Abbildung unten).

Inspiration: Die Lebensmittelindustrie – KFC, Pillsbury, Kellogg’s.

Beispiele für Maskottchen-Logos

#4. Wortmarken-Logos (Schriftlogos)

Diese Arten von Logos bestehen nur aus Text – Firmennamen, Monogrammen oder Initialen.

Im Wesentlichen sind diese Logos nur ein Firmenname, der in einer bestimmten Schriftart aufgesetzt ist.

Vorteile:

Niemand muss raten, wenn er eine Wortmarke sieht – es ist ziemlich klar, für welches Unternehmen das Logo steht. Da das Design ausschließlich aus Schrift besteht, sind diese Schriftlogos eine der vielseitigsten Logooptionen, die problemlos auf jedes Marketingmaterial übertragbar sind.

Und wenn Ihr Firmenname einprägsam ist, ist dies die perfekte Möglichkeit, das hervorzuheben und zum Vorteil Ihrer Marke zu nutzen.

Zu beachten:

Sagt Ihr Firmenname etwas über das aus, was Sie tun? Wenn Sie nicht bereits bekannt sind oder wenn Ihr Unternehmen nach einer Person und nicht nach einem Konzept benannt ist, kann es schwierig sein, die Art von Markenbekanntheit zu erzielen, die ein Logo unterstützen soll.

Inspiration: Subway, Uber, Camelback

Wortmarken-Logos

#5. Buchstaben-Logos (Monogramme)

Denken Sie Abkürzungen. Buchstabenlogos oder Monogramm-Logos sind typografiebasierte Logos, die Abkürzungen oder Initialen eines Unternehmens verwenden und deren Design ein wenig auffrischen. Boom! Sie haben ein unkompliziertes, schnörkelloses Logo.

Vorteile:

Wahrscheinlich mehr als je zuvor liebt die Welt Abkürzungen (vielleicht haben wir das dem aktuellen technologischen Zeitalter zu verdanken?). Von unserem zwischenmenschlichen Kommunikationsstil (LOL, BTW, OMG – um nur einige zu nennen) bis hin zu unseren Luxusautomarken (BMW) finden wir Akronyme überall in der Moderne.

Zusätzlich bringen sie es auch auf den Punkt: Buchstaben verwandeln Ihren langen Firmennamen in eine identifizierbare Markenidentität.

Es ist relativ einfach, dieses Logo zu erstellen, daher können Monogramme eine großartige Option sein, wenn Sie ein neues/kleines Unternehmen sind, das seinen Namen bekannt machen muss.

Zu beachten:

Kennen Sie Ihre Schriftarten. Die Einfachheit des Logos sollte zu Ihrem Vorteil wirken, aber stellen Sie sicher, dass Sie nicht mit einem langweiligen, nichtssagenden Logo-Design aufwarten. Der Reiz liegt im Detail.

Sie sollten auch in Betracht ziehen, den vollständigen Namen Ihres Unternehmens unter Ihr Logo in Branding-Materialien (wie Visitenkarten oder Landing Pages) zu drucken, damit Personen eine Verbindung zwischen Ihrem Monogramm-Logo und Ihrem Firmennamen herstellen können.

Inspiration: IKEA, CNN, FedEx

Monogramm-Logos

#6. Einzelne Buchstaben

Einzelne Buchstaben oder Letterforms sind die minimalistischen Verwandten der Monogramme – es handelt sich um Logos mit nur einem Buchstaben. Natürlich sollten diese Logos fettgedruckt und schön sein (das heisst: gutes Design), da es für einen einzelnen Buchstaben schwierig ist, eine klare Botschaft zu vermitteln. Denken Sie an Favicons („Shortcut” oder Website-Symbole).

Vorteile:

Eintelne Buchstaben sind leicht skalierbar – wenn Ihr Logo nur ein Buchstabe ist, können Sie es überall einfügen und es gleichermaßen gut aussehen lassen. Und ein erfolgreich gestaltetes Letterform-Design ruft unbewusst den vollständigen Namen Ihrer Marke in den Köpfen der Menschen hervor.

Zu beachten:

Da diese Logos nur aus einem Buchstaben bestehen, ist das Design von entscheidender Bedeutung. Wenn das Logo nicht einprägsam ist, hat es keinen Sinn. Dies könnte bedeuten, dass es eine unkonventionelle Schriftart, einen dramatischen Hintergrund oder ein interessantes Farbschema hat – alles, was den Buchstaben hervorhebt und die Menschen anspricht.

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen verwendete Schriftart lesbar ist. Wenn Ihr Logo nur ein Buchstabe ist, möchten Sie, dass die Menschen ihn lesen können.

Inspiration: McDonalds, WordPress, Yahoo

Buchstaben-Logos

#7. Kombinationslogos

Der Name ist ziemlich selbsterklärend, aber Kombinationslogos integrieren – kombinieren – sowohl Bilder als auch Worte in ihr Design.

Kombinationlogos bestehen aus einer beliebigen Kombination von Bildern und Worten, die Sie auswählen. Sie können einen Buchstaben mit einem Maskottchen kombinieren, ein Monogramm mit einem abstrakten Bild – welche Kombination auch immer Sie am meisten anspricht.

Vorteile:

Ein Wort: Vielseitigkeit.

Mit Symbolen und Buchstaben können Sie Ihr Logo verwenden, um eine klare Markenbotschaft zu kreieren, die im Gedächtnis bleibt.

Die Kombination ermöglicht auch ein einfaches Rebranding – Ihr Firmenname wird beispielsweise in Kombination mit einem Bild (abstrakt oder anderweitig) als Einheit gesehen, sodass Ihre Kunden schließlich nur das Symbol sehen und dennoch sofort an Ihre Marke denken.

(Nike hat genau das mit ihrem berühmten „Swoosh“ getan. Während ihr traditionelles Logo ihr Name in Kombination mit dem Swoosh-Image ist, wird ihre Kleidung häufig nur mit dem Swoosh gebrandet – und wird sofort erkannt.)

Zu beachten:

Vielseitig heißt nicht übertrieben. Denken Sie darüber nach, wie Ihr Name und Ihr Symbol zusammenwirken sollen, und sorgen Sie dafür, dass Ihr Logo klar und der Botschaft verpflichtet bleibt.

Inspiration: Taco Bell, CVS, Toblerone.

Kombinationszeichen-Logos

#8. Emblem-Logo

Sogar der Name vermittelt dieses eindrucksvolle, traditionelle Gefühl. Embleme haben die Zeit überdauert, von Familienwappen bis zu den königlichen Siegeln mächtiger Monarchen. Diese Logos bestehen aus einer Schrift, die sich innerhalb eines Rahmens befindet – normalerweise ein Siegel oder ein Wappen. Denken Sie an Universitäten und Regierungsorganisationen.

Vorteile:

Embleme bleiben im Gedächtnis und sie verleihen Ihrer Marke einen Hauch von Professionalität, Traditionalismus und Bedeutung. Sie erwecken auch den Eindruck, dass Ihr Unternehmen schon immer da war und das sich daran auch in absehbarer Zeit nichts ändern wird.

Zu beachten:

Denken Sie beim Design Ihres Emblems immer an die Skalierbarkeit, da diese Logos in der Regel detailliertere Designs enthalten, die bei einer Größenänderung möglicherweise nicht so gut aussehen.

Außerdem bieten Embleme nicht die gleiche Flexibilität wie Standard-Kombinationslogos. Seien Sie sich also absolut sicher, bevor Sie Ihr Logo der Welt präsentieren.

Inspiration: Starbucks, Stella Artois, Superman

Emblem Logos

#9. Dynamische Logos

Man könnte sagen, dynamische Logos sind das New-Age-Logo. Im Gegensatz zu anderen Logos passt sich diese Art von Logo an den Kontext an, in dem es verwendet wird. Dies bedeutet, dass sich die einzelnen Elemente der Standardkombination aus Schriftfarbe und Text in Ihrem Logo ändern können – sei es im Internet oder auf verschiedenen Markenmaterialien.

Vorteile:

Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Da es so viele Medien gibt, mit denen Sie Ihre Marke aufbauen können (responsive Websites oder mobile Websites, Blogs, digitale Medien, Merchandise-Artikel, Anzeigen – die Liste endet nicht), können Sie Ihr Logo an jedes Szenario anpassen oder eine Modifikation vornehmen, um jeden potenziellen Kunden zu erreichen.

Dynamische Logos machen die Dinge auch interessant – Ihr Publikum wartet gespannt darauf, zu sehen, was Ihnen als Nächstes einfallen wird.

Zu beachten:

Sie möchten die assoziative Kraft Ihres Logos nicht verlieren. Einige Ihrer Follower verbinden Ihre Marke möglicherweise mit Ihren Farben, andere erinnern sich möglicherweise an die Form Ihres Symbols. Wenn sich diese Details ständig ändern, hat Ihr Logo möglicherweise nicht den gleichen Effekt wie ein feststehendes Logo. Machen Sie sich Gedanken über die Änderungen, die Sie vornehmen, und achten Sie auch hier darauf, dass Ihr Logo der Botschaft treu bleibt.

Inspiration: Nickelodeon, AOL

dynamische Logo-Marken

Jetzt sind Sie an der Reihe!

Jetzt, da Sie wissen, welche Arten von Logos es gibt, ist es an der Zeit, Ihre eigenes zu gestalten! Machen Sie sich keine Sorgen – die Tailor Brands Logo-Designer-Tools bieten Ihnen Unterstützung.


Sie benötigen keinen Logo-Designer, wenn Sie unseren Logo-Maker verwenden. Er nutzt KI und verwendet Tausende von Datenpunkten, um die am besten geeigneten Schriftarten für Ihre Branche auszuwählen. Außerdem werden die aktuellen Branchentrends für Schriftarten überprüft, um sicherzustellen, dass die in Ihrem Logo verwendeten Schriftarten aktuell sind um im Trend liegen.